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Tato, der „Escobero“ (Deutsch: Besenschwinger) aus Uruguay, trainiert derweil mit seinem „Besen“. Ein „Escobero“ führt die Candombegruppe beim Straßenumzug an und jongliert dabei einen bemalten Besenstiel auf seinem Körper. Der Ursprung dieses Brauchs: In Montevideo, der Hauptstadt des Candombe, hatten einst die „Könige“ der Candombe-Kapellen immer einen „Bastonero“ an ihrer Seite, der die Gruppe dirigieren und animieren sollte. Dazu nutzte der „Bastonero“ einen Stock mit langen Bändern. War ein solches Zepter nicht vorhanden, wurde improvisiert und ein bemalter Besen (Spanisch: escoba) eingesetzt. Im Laufe der Zeit ersetzte der bunte Besen das Zepter völlig – der Escobero (oder auch „Escobillero“) war geboren.
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