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26.08.2009
Ecuador:

Fleischfressende Pflanzen en vivo!

Beim Anblick der neuesten Attraktion in Quitos botanischem Garten wird so manchem Besucher einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen: gut 90 fleischfressende Pflanzenarten aus aller Welt lassen sich nun in der Anlage neben dem Museo de Ciencias Naturales aus nächster Nähe bewunden.

Die wenig bekannte Pracht der Blütenwelt Ecuadors stand bisher im alleinigen Fokus des erst 1989 gegründeten botanische Garten in der ecuadorianischen Hauptstadt. Berühmt ist seine Kollektion wunderschöner Orchideen. Die nun eröffnete Ausstellung "Fleischfressende Pflanzen" geben diesem "Pflanzen-Eldorado" nun noch einen ganz besonderen Reiz. Sie sehen meist recht merkwürdig aus und sind in der Lage, verschiedene Mitglieder der Tierwelt zu vertilgen: fleichfressende Pflanzen bilden eine ganz besondere Gruppe im Reich der Flora. Dabei stehen nicht nur Insekten und Würmer auf dem Speisezettel dieser Carnívoras, sondern auch Frösche, kleine Nagetiere, Vögel und Reptilien sind durchaus willkommene Beutetiere. Fast alle fleischfressenden Pflanzenarten versuchen mit den tierischen Proteinen das karge Nährstoffangebot ihres Standortes aufzubessern. Die neue Ausstellung in Quito bringt den Besucher die faszinierenden "Jagdmethoden" dieser besonderen Spezien nahe.

Der Eingang zum botanischen Garten Quitos liegt an der Ecke der Calle Rumipamba und Avenida de Los Shyris in unmittelbarer Nähe des Naturkundemuseums (Museo de Ciencias Naturales). Der botanische Garten ist von Montag bis Sonntag jeweils von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet.

Linkfoto: Venusfliegenfalle mit Beute, Daniel Barthels

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